Quo vadis MongBar
7. Mai 2009
Die MongBar in Dresden ist eine angesagte Adresse, wenn es um mongolische bzw. asiatische Küche geht. Dabei ist auch das Konzept interessant: man wähle frische Zutaten und eine Sauce und lasse es vom Koch in der offenen Küche zubereiten. Besonders beliebt war bis jetzt die AllUCanEat-Option, zahle 20 Euro und iss soviel bis du platzt.
Gestern waren Freunde von mir zum wiederholten Male in der MongBar. Sie zogen die AllUCanEat-Option. Dazu bekamen sie allerdings den Hinweis von der Kellnerin, sich die Schüsseln nicht ganz so voll zu machen. Es gebe nämlich eine neue Regelung die besagt, dass jeder der seine Schüssel nicht aufisst, 3 Euro zahlen muss.
Liebe MongBar, was soll denn das sein? Auf Kante genähte Kalkulationen kann man doch auch anders abfedern. Aber so fühle ich mich ja in Kinderzeiten zurückversetzt, in denen es hieß: “Erst aufessen, dann gehts zum Spielen!”. Also irgendwie vergeht einem da die Lust, als Gast zu Euch zu kommen. Da habt ihr euch so ein positives Image in Dresden aufgebaut und macht es euch wegen 3 Euro kaputt. Da kann ich nur den Kopf schütteln und Herrn Rach anrufen. Prophylaktisch, könnte sein den braucht ihr bald.
19. Mai 2009 um 10:38
Okay, okay – mir wurde jetzt berichtet, dass es diese 3 € Klausel wohl schon länger gibt. Das macht die Sache in meinen Augen trotzdem nicht sympathischer. Da gehe ich doch lieber in Lokalitäten, die ihr AllUCanEat-Angebot besser kalkuliert haben.