Porno Ping Pong

6. August 2009

So gelacht habe ich lange nicht mehr wie beim Porno Ping Pong von Joko und Klaas. Unbedingt anschauen, vielleicht auch ein lustiges Spiel für den nächsten Junggesellenabschied ;) .

Den Tipp habe ich von @zeejott von abtwittern.de . Thx @zeejott!

Komischerweise komme ich seit heute mit meinem IPhone nicht mehr ins Internet, obwohl ich an der Konfiguration nichts geändert habe. Also habe ich gerade die O2-Hotline angerufen. Nach vielen Warteschlangen-Minuten und dem Hinweis “Sie haben auch die Möglichkeit, es gerne später noch einmal zu versuchen” habe ich dann endlich eine zugegeben sehr nette Mitarbeiterin ans Telefon bekommen. Als ich sagte, dass ich mit meinem Handy nicht mehr ins Internet komme, kam sofort die Frage: “Haben Sie ein IPhone?”. Das Problem ist also bei O2 bekannt, eine Lösung gibt es nicht. Es wird vermutet, dass das Problem mit dem Update auf die Version 3.0 zusammen hängt.

Von O2 bekam ich den Rat, den sie allen Kunden mit diesem Problem geben: “Schauen Sie in den Internet-Foren nach.”. Super Tipp! Danke! Bloß gut, dass mein Vertrag gleich ausläuft.

Wir benötigen für ein Projekt Unterstützung beim qualitativen Linkaufbau, schließlich gilt es die Domain zu stärken und nicht abzuschießen. Also haben wir uns mal in die Spur gemacht und uns ein paar Agenturen im Netz angeschaut, die Linkbuilding anbieten. Die engere Wahl fiel im Vorfeld auf 3 Agenturen, 2 davon sollen hier namentlich ungenannt bleiben.

Die erste Agentur nannte auf Anfrage (ohne die genaue Domain zu kennen) sofort einen Pauschalpreis, für den Linkbuilding-Aktivitäten dort zu haben sind. Als später die genaue Domain genannt wurde, wurde der Preis nach oben korrigiert. Um den Faktor 6. Das vorgeschlagene Maßnahmenpaket überzeugte uns auch nicht so wirklich, so dass wir von der Agentur Abstand nahmen.

Bei der zweiten Agentur fragte ich über das Kontaktformular auf der Webseite an. Dort kann man neben den persönlichen Daten gleich die betroffene Domain und wichtige Keywords eingeben. Wie praktisch. Nach Absenden des Formulars wird Kontaktaufnahme innerhalb von 48 Stunden versprochen. Nach einer Woche habe ich dann mal in der Agentur angerufen und gefragt, ob die Anfrage denn angekommen sei. Es wäre gerade Urlaubszeit, ich würde bald Antwort bekommen, wurde mir gesagt. Nicht unbedingt der perfekte Einstieg in ein vertrauensvolles Verhältnis zum Kunden, gerade bei so einer kritischen Dienstleistung wie dem Linkaufbau. Kürzlich bekam ich jetzt auch die Antwort von der Agentur. “Sehr geehrte Damen und Herren” stand da in der Anrede, wozu hatte ich meine persönlichen Daten hinterlassen? Dann folgt ein vorgefertigter Text mit Standardphrasen zum Thema Linkaufbau. Abschließend ein Absatz mit einem Pauschalpreis pro Link. <ironie>Das ist klasse. 1000 Links * x € = x1000 €. Passt in’s Budget. Nehmen wir. Und morgen regieren wir die SERP’s-Welt.</ironie> Von dieser Agentur haben wir auch ganz schnell Abstand genommen. Gruselig.

Und dann gibt’s da noch die Linkaufbau-Agentur von Saša Ebach. Auch dort gibt es für die erste Kontaktaufnahme ein Formular. Vorher gilt es, die FAQ zu lesen, die werden nämlich später abgefragt. Naja nein, nicht ganz, aber sie werden erwähnt. Auf jeden Fall dauerte es nicht lange, dass das Telefon klingelte, nachdem wir das Formular abgeschickt hatten. Was dann folgte war eine qualitativ hochwertige Analyse der IST-Situation der Projekt-Domain sowie der von Mitbewerbern und schon erste Empfehlungen was man wie tun könnte. Vom Chef persönlich, alles für lau und für ca. 45 min. Genau so hatte ich mir das vorgestellt. Also nicht alles für lau zu bekommen, sondern eine Agentur zu finden, die beim Linkaufbau weiß, was sie tut und einem nicht das Blaue vom Himmel verspricht.
Wenn alles läuft, wie ich mir das vorstelle, werden wir wohl für dieses Projekt mit der Linkaufbau-Agentur zusammenarbeiten. Ich freu’ mich drauf.

Contentlinks von gut gepflegten Blogs sind heutzutage in SEO-Kreisen heiß begehrt. Deswegen werden Blogposts, aus denen bestimmte Keywords verlinkt sind, auch von mir mit besonderer Aufmerksamkeit gelesen. Denn oft liegt der Verdacht nahe, dass als Gegenleistung für den Post Zuwendungen in verschiedenster Form geflossen sind. Oft ist es ja auch zu offensichtlich, denn Texte werden so konstruiert, dass bestimmte Keywords da hinein passen und entsprechend verlinkt werden. Das wirkt manchmal ziemlich platt.
Aber gut, jeder Blogger muss selbst entscheiden, wie wichtig ihm seine Authentizität ist. Wer zuviel davon verliert, wird das am Traffic und den Links merken und irgendwann mit seinem Blog in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Back to the roots ist halt nicht immer gut.
Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte: heute ist bin ich auf diesen Blogpost und den dazu gehörigen Kommentar von “elbnymphe” gestoßen. Daniel vom Dapema-Blog hatte einen Artikel zum Thema “Fotografie in Dresden” geschrieben und aus dem Artikel die Webseite eines befreundeten Fotografen verlinkt. Prompt kam folgender Kommentar von “Elbnymphe”:

Dapema, da Du hier offenkundig Werbung machst, ohne dies als solche zu deklarieren, fliegst Du von meiner Blogroll der Dresden-Blogger. Schade, denn Deine Postkarten-Aktionen und auch manches Andere fand ich recht nett.

“Elbnymphe” hat das Dapema-Blog also mal kurzerhand von Ihrer Blogroll geschmissen, mit der Begründung, dass dieser Artikel offensichtlich Werbung sei. Dazu von mir einige Denkanstöße, auch in Richtung “Elbnymphe”, die ich hier bewusst nicht verlinke:

  1. Solche selbsternannten Moralapostel wie “Elbnymphe”, genährt von gefährlichem Halbwissen, kommen gerade im Netz immer extrem sympathisch rüber.
  2. Irgendwie ist die Bloggosphäre ganz schön krank, wenn man hinter jeder Verlinkung gleich Werbung/Linkkauf vermutet. Links auf gute Seiten/Angebote zu setzen, war früher mal ganz normal.
  3. Jeder sollte doch selbst entscheiden dürfen, worüber er auf seinem Blog schreibt und wen er verlinkt. Risiken und Nebenwirkungen sollten bekannt sein. Wenn nicht – Pech gehabt.
  4. Wenn dieser Artikel so offensichtlich Werbung ist, frage ich mich warum der Linktext die Domain enthält und nicht ein relevantes Keyword.
  5. Ich werde auf meinem Blog immer selbst entscheiden wann, warum, wohin verlinkt wird. Hab ich auch schon. Siehe oben.

Jetzt geht’s mir besser. Danke für’s Fertiglesen!

Spam-Kommentare und SEO

18. Juli 2009

Jeder Blogger kennt das Problem der Spam-Kommentare, deren einziger Zweck ist, einen Backlink zu platzieren. Manchmal sind die ganz geschickt formuliert und fallen erst auf den zweiten Blick auf, oft sind sie aber einfach nur platt und gehören sofort gelöscht. Doch halt!!! Der Seouxindianer erklärt uns, warum man diese vielleicht nicht sofort löschen sollte.

Ich wollte gerade wissen, wie viele Seiten einer Domain Google im Cache hat, die einen Bezug zu bestimmten Keywords haben bzw. diese Keywords im Titel haben. Okay – alle Seiten die Google zu einer bestimmten Domain im Cache hat, ist ne leichte Übung, nehmen wir mal als Beispiel tagmarks.de:

site:tagmarks.de

Kommen wir heute auf einen Stand von 14.800 Seiten. Nun interessiert mich aber noch, wieviele Seiten davon beispielsweise das Keyword “Auto” im Title haben. Letztens haben ich irgendwo, ich glaube beim Bösen SEO, gelesen, dass man die Befehle der Google-Syntax auch schachteln kann. Also:

site:tagmarks.de intitle:auto

Gebe ich das bei Google ein, spuckt mir das 46 Seiten aus, die das Keyword “Auto” im Title haben.

Ergänzung:

Wer sich alle Seiten einer Domain anzeigen lassen möchte, die ein bestimmtes Wort im Content haben, kann die Anweisung site:keyword nutzen. Zum Beispiel:

pagerank site:www.abtwittern.de

Noch weiter treiben kann man das Spiel mit

pagerank site:www.abtwittern.de intitle:pagerank

Diese Suchanweisung zeigt alle Seiten der Domain www.abtwittern.de an, die das Wort “Pagerank” im Content und im Title haben.

Zur Zeit wohnen meine Freundin und ich in einem Haus, um dieses und den dort lebenden altersschwachen Hund zu betreuen. Klassisches Housesitting also. Obwohl hier zweimal in der Woche auch eine Putzfrau für Ordnung sorgt (was für ein Luxus), sind wir leider gezwungen, hin und wieder den Geschirrspüler zu benutzen. Und dann bekomme ich Probleme, massive Usability-Probleme.
Wir erinnern uns: die Usability ist die Benutzerfreundlichkeit oder auch Gebrauchsfreundlichkeit eines Produktes. Ich persönlich kenne dieses Schlagwort aus dem Bereich der Webentwicklung. Erfolgreiche Webseiten müssen “einfach” sein, klare Navigationsstrukturen aufweisen und aufschlussreiche Rückmeldungen an den Nutzer geben. Ein gutes Buch zum Thema ist beispielsweise “Don’t make me think!” von Steve Krug.

“Don’t make me think!” denke ich auch immer wütend, wenn ich nun hier im Haus vor dem Geschirrspüler stehe und versuche, diesen kontrolliert in Gang zu bringen. Denn dieses Bedienpanel gibt mir Rätsel auf.

spueler

Was mich massiv verwirrt, sind die vier Ziffern auf dem Bedienrad. Irgendwie bekomme ich die nicht sinnvoll mit den Icons in Zusammenhang gebracht. Außerdem finde ich die Icons irgendwie nicht wirklich selbsterklärend.

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In diesem Symbol sehe ich z.B. “Dampf”. Hier passiert also irgendwas mit “Dampf”. Okay.

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Hier hätten wir eine Sonne. Das sehe ich jedenfalls in dem Symbol. Die Option werde ich heute nachmittag mal nutzen, wenn wir die Erdbeertorte auf der Terrasse essen wollen.

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Hier wäre der Regen dazu. Nein, ich versteh schon, das ist irgendeine Option/Zustand mit “Wasser” oder “Sprühen” oder Ähnlichem. Dass man das so explizit visualisieren muss, verstehe ich nicht. Das in einem Geschirrspüler Wasser zur Reiniung verwendet wird, setze ich eigentlich voraus. Hmm.

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Hier hätten wir eine Bürste. Kann das Ding auch Schuhe putzen?

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Und zum Abschluss mein absolutes Lieblingssymbol! Die beregnete Rutsche. Könnte auch eine umgekippte Wanne sein.

Mein Bedienkonzept des Geschirrspüler sieht, resultierend aus der maximal möglichen Verwirrung, nun so aus:

  1. Hauptschalter ein.
  2. Man drehe das Bedienrad eine Raste weiter.
  3. Akkustische Überprüfung: Tut sich was?
  4. Ja – warten. Nein – zurück zu Punkt 2
  5. Akkustische Überprüfung: Fertsch?
  6. Ja – Gerät öffnen. Nein – warten
  7. Visuelle Überprüfung: Geschirr sauber?
  8. Nein – Gerät schließen und zurück zu Punkt 2. Ja – Unbemerkt vom offenen Gerät entfernen und hoffen, dass die Freundin ausräumt.

Jetzt könnte man sagen: RTFM – “Read the fucking manual!”. Das stimmt wohl. Aber: ich denke man sollte heutzutage verlangen können, die Grundfunktionen scheinbar einfacher Geräte auch ohne Bedienungsanleitung zu verstehen. In der Webentwicklung beispielsweise wird (von guten Firmen) auf die gute Usability von Webseiten großer Wert gelegt. Bei den Entwicklern von Haushaltsgeräten scheint das Thema noch nicht ganz so populär zu sein. Wie dieses Gerät beweist.

Am 23. Juni hatte mir semrush auf Nachfrage zugesichert, dass auf die dort angezeigten uralten Daten innerhalb von 2 Wochen ein Update erfolgt. Die 2 Wochen sind nun lang vorbei, die angezeigten Daten immer noch uralt. Auf erneute Nachfrage bekam ich von semrush folgende Antwort:

We haven’t updated the database for so long because we weren’t satisfied with the quality of keywords database. At the current moment the database is ready and it is being checked, so we will update it within next ten days еo be completely sure that everything is fine with it.

Irgendwie schon eigenartig, ein Produkt zu verhökern, was noch Datenbank-Probleme hat.

Ein Lob muss ich allerdings dem Support von semrush aussprechen, der immer schnell und höflich antwortet.

Mein virtueller Blumenstrauß der Woche geht heute an den Bösen SEO, der mit seinem Artikel über Twitter-Spam direkt aus meinem Herzen sprach ;) . Danke lieber Böser SEO…

Nach Amokäufen sind sie regelmäßig in den Medien: die First-Person-Shooter. Gern wird dann versucht, einen Zusammenhang zwischen diesen Spielen und dem Amoklauf herzustellen. Ich halte das für Quatsch, zu mal ich hin und wieder selbst Spiele dieses Genres zocke :) .

Der Aspekt, der hier beleuchtet wird, war mir allerdings neu.

Gesehen auf kubitz.net.

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