Magic Life Fuerteventura

16. Dezember 2009

Fast drei Wochen ist es nun her, dass wir von Fuerteventura zurück sind. Dort waren wir Gäste im Club “Magic Life Fuerteventura”, der Anfang November dort auf dem Gelände des geschlossenen Hotels “Occidental Grand Fuerteventura” neu eröffnet wurde. Das Konzept der österreichischen Clubkette “Magic Life” lautet kurz umschrieben “Alles drinklusive”. Das soll wohl eine Steigerung zu “all inclusive” sein und bedeutet, dass neben Getränken und Speisen sportliche Aktivitäten und andere Formen des Entertainment im Preis inbegriffen sind. Wir waren zum ersten Mal Gäste in einem “Magic Life“, es war unser zweiter Cluburlaub. Viele der Gäste, die wir im Club trafen, waren Stammgäste von “Magic Life”. Zu unserem Erstaunen waren viele der Stammgäste nicht zufrieden, immer wieder hörte man, dass das kein “Magic Life”-Standard wäre. Um es gleich vorweg zu nehmen: wir waren mehr als zufrieden. Der Club und die Zimmer waren sauber, die Anlage weitläufig, sehr grün und gepflegt. Ich habe nicht einmal unmotivierte oder unfreundliche Mitarbeiter getroffen. Das Essen war sehr gut und mehr als ausreichend. Es gab rund um die Uhr ein Sport- bzw. Entertainmentprogramm für Leute, die das wollten. Neben Kunstrasenplatz, 2 Tennisplätzen, mehreren Pools, einem Beachvolleyballfeld, Spinning-Center, Fitness-Center, Kreativ- und Kidsclub gab es eine Bikestation. Dank dieser konnte ich auf Fuerteventura meiner Leidenschaft, dem Radsport, nachgehen.

Mountainbiking auf Fuerteventura

Die Bikestation ist mit ca. 20 Mountainbikes und als einzige Bikestation in Magic Life Clubs mit ca. 20 Rennrädern ausgestattet. Die Teilnahme an den Touren ist wirklich kostenlos (ich konnte das erst gar nicht glauben). Am Nachmittag des Vortages trägt man sich in die Liste zur jeweiligen Tour ein und ist dann dabei. Es werden Touren in 4 verschiedenen Schwierigkeitsgraden angeboten, die Schwierigkeiten ergeben sich dabei aus den gefahrenen Höhenmetern, dem fahrtechnischen Anspruch und der Streckenlänge. Level 4 entspricht beispielsweise ca. 1000 gefahrenen Höhenmeter bei einer Streckenlänge von ca. 50 km in teilweise recht technischem Gelände, Level 1 eine Shoppingtour zum nahe gelegenen Örtchen Morro Jable. Eine Tour führt übrigens auch an der mysteriösen Villa “Winter” nahe Cofete vorbei, deren Geschichte bis heute im Dunkeln liegt.
Die Bikes sind relativ einfach unter Anderem mit “Shimano Alivio”-Komponenten und der Rock Shox “Dart” – Federgabel ausgestattet. Für die Rennräder und die Mountainbikes sind sowohl Normalpedale als auch SPD-Klickpedale verfügbar, so dass sich das Einpacken der Radschuhe lohnt. Andere Pedalsystem können mitgebracht werden und werden von den Guides unmittelbar vor der Tour montiert. Die Guides pflegen auch nach jeder Tour die Räder, so dass diese (Stand November 2009) trotz der einfachen Ausstattung in einem Top-Zustand sind. Möchte man Rennrad fahren, empfiehlt es sich noch, eine bzw. 2 eigene Trinkflaschen mitzubringen. In der Bikestation sind “nur” 1,5l-Wasserflaschen verfügbar, die mit Kabelbindern zusätzlich am Rahmen fixiert werden. Das macht ein Trinken während des Fahrens unmöglich, auf dem Mountainbike weniger ein Problem als auf dem Rennrad. Radhandschuhe sind desweiteren auch empfehlenswert, gerade beim Mountainbiking habe ich mich auf den teilweise recht ruppigen Abfahrten damit besser gefühlt. Und bei ca. 359 Sonnentagen auf Fuerteventura darf die Sonnenbrille natürlich auch nicht fehlen.

Fazit

Gerade für Radsportbegeisterte kann ich den Club “Magic Life” auf Fuerteventura unbedingt empfehlen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle auch noch einmal an die Bike-Guides Rita, Zdanko, Renè und den großartigen Marco. Es war mir eine Freude, mit euch zu fahren.

Ein Kommentar zu “Magic Life Fuerteventura”

  1. Schneckenbein sagt:

    Hui tolle Bildchen habt ihr da gemacht. Die sprechen ja wirklich für sich. Da bekommt man ja direkt Fernweh! Schön das ihr so eine tolle Zeit hattet und du auch auf deine Bikekosten gekommen bist! Aber noch schöner ist, euch wieder hier zu haben! ;)

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