Du kommst hier net rein! DMOZ – Kungelei 2.0
10. März 2009
Seit einigen Monaten versuche ich, ein Projekt bei DMOZ unterzubringen, um den daraus resultierenden SEO-Rückenwind zu genießen. Ich habe wirklich alles probiert, verschiedene Kategorien, aussagekräftige, objektive Beschreibung, Foren und Blogs mit Tipps und Tricks durchforstet. Nix hat gefruchtet.
Was ich jetzt allerdings entdeckt habe, stimmt mich übellaunig.
Das ist das Profil einer DMOZ-Editorin. Wie man sehen kann, gibt sie im Profil diese Seite als ihre Homepage an. Im Profil sind unter anderem diese Seite, diese Seite und dieses Forum verlinkt. In 2 von 3 Impressen steht eine Rafaela Lück zusammen mit einem Alexander Lück.
Update: Den Knackpunkt habe ich ja gar nicht erwähnt. Die Seite www.hohe-absaetze.de findet man komischerweise in der von Rafaela editierten Kategorie. Welch Zufall!!!!
http://www.dmoz.org/World/Deutsch/Online-Shops/Bekleidung/Schuhe/High_Heels/
Kurzer Auszug aus den Editor-Richtlinien von DMOZ:
Wir arbeiten mit ganzer Kraft an einem möglichst fairen und unparteiischen Verzeichnis. Das ODP dient nicht als Weg, für Websites zu werben oder sie unfair zu fördern. Editoren, die vor allem daran interessiert sind, ihre eigenen Sites oder Sites ihrer Klienten zu fördern, und/oder ihre Konkurrenz benachteiligen, indem sie Einträge manipulieren, kann ohne Benachrichtigung ihr Editor-Account entzogen werden.
Liebe Leute von DMOZ, die Hauptsache ist ihr glaubt selbst an den Schwachsinn, den ihr da schreibt. Betreibt euer kleines elitäres Verzeichnis doch gern weiter. Vielleicht könnt ihr ihm ja mal ein Face-Lifting spendieren, damit es nicht so aussieht, als wäre es direkt dem Schoß des ARPA-Nets entsprungen.
Wichtig wäre jedoch, dass Google etc. langsam mal begreifen, dass DMOZ nichts anderes ist als andere Linkverzeichnisse – ein riesiges Klo voller Link-Spam. Nur elitärer und verlogener.
10. März 2009 um 11:51
Da hast so so Recht! Amen!
10. März 2009 um 12:07
Dass ich nicht paranoid bin, beweist übrigens auch diese Diskussion:
http://www.abakus-internet-marketing.de/foren/viewtopic/t-48295/start-30.html
27. Juni 2009 um 10:06
Hehe, ich musste gerade sehr lachen: Ich hab das Problem genau andersrum. Ich will seit Monaten aus dmoz wieder raus und bin an der Ignoranz von Rafaela (die übrigens personell identisch mit Alexander Lück sein dürfte) gescheitert. Ich habe einen kleinen Onlineshop, den ich nebenbei betreibe und die Listung bei dmoz könnte mir allerdings nach dem Ende meines Studiums im Weg stehen, da man mich dank dmoz durch Eingabe meines Realnamens leicht finden kann. Soweit nicht so schlimmm, doch ein vermeidlich professioneller Onlineshop im Netz könnte potentielle Chefs doch sehr irritieren und an der Ernsthaftigkeit meiner Bewerbung zweifeln lassen im Sinne von “warum bewirbt der sich bei uns, wenn der doch sein Geld woanders mit verdient?”. Es ist nicht sofort ersichtlich, dass mein Shop ein Nebengewerbe ist, ausserdem hat er nichts mit meinem Studienfach zu tun, somit taugt er auch nicht als Referenz. Von Rafaela, die scheinbar meine Argumentation nicht verstanden hat kam nur zurück, ich hätte ja immerhin keine Pornokarriere (!) angestrebt, daher wäre das ja aus ihrer gnädigen Sicht ja nicht so schlimm. Ganz nebenbei haben glaub ich die meisten Pornodarsteller nutzen Künstlernamen aber ich wollte diesen seltsamen Mailverkehr mit Rafaela nicht weiter vertiefen.
Jetzt versuche ich krampfhaft nach allen Regeln der Kunst die Regeln für die dmoz-Listung zu “brechen”. Mein erster Versuch (die Teilnahme am Google Adsense-Prgramm) wurde nicht als Löschgrund akzeptiert. Ich werde mal einen befreundeten Profiwebdesigner müssen, damit ich meine Seite genug verschandeln kann, um endlich aus dieser bizarren Online-Sekte dmoz RAUSZUKOMMEN
30. Juni 2009 um 20:47
[...] Kommentar einen historischen Post auf diesem Blog wieder zum Leben erweckt. Darin hatte ich meinem Ärger über eine DMOZ-Editorin Luft gemacht, die bei DMOZ mehrere eigene Projekte untergebracht hat. Und mein Projekt kam nicht [...]
1. Juli 2009 um 14:39
Meineid, deine Argumentation ist Quatsch. Zum einen: Wenn du nicht existieren willst, dann stell keinen Onlineshop und auch keine Website ins Netz. Das sollte sich langsam herumgesprochen haben. Zweitens: Die Daten des ODP sind längst in allen möglichen Clonen, die teilweise gar nicht mehr aktualisieren – da kriegst du sie eh nicht mehr raus. Und drittens: Ein Chef, der solche früheren Nebentätigkeiten nicht honoriert, ist ein Schwachkopf – die Firma kannst du dir dann eh sparen
Also: mach aus der Not eine Tugend anstatt rumzujammern.
29. Juli 2010 um 21:01
Huhu, na das ist ja mal ein Spaß
Ich empfehle das gründliche Lesen von http://www.dmoz.org/World/Deutsch/guidelines/conflict.html
Ansonsten versuch dich doch einfach mal selber zu bewerben, dann siehst du die Sache mal von innen.
Mein Tipp: Nicht nur eigene Sites vorschlagen, in der Bewerbung, sondern auch Mitbewerber (ahaaa!)
Grüße vom Hermaphroditen
30. Juli 2010 um 11:40
ok du hast in gewisser weise schon recht, ABER für mich spricht (schreibt) aus dir das kind voller neid und wut weil es auch zur gruppe gehören will
30. Juli 2010 um 18:39
Hach ich liebe Menschen die eine gewisse Art Humor haben. Und ich liebe Menschen die eine gewisse Art von Arroganz, Ignoration und Selbstmitleid besitzen.
Schön das ich Sie hier alle finde.
Netten Gruß aus dem schönen Österreich.
2. September 2010 um 22:35
tststs, und dann wird nach Jahren der Originalbeitrag “korrigiert”, so dass erstens die schlechte Recherche des Reibers nicht sofort in’s Auge springt und zweitens mein Hermaphrodit-Joke nicht mehr zum selbigen gereicht. Schade, aber: da sieht man wie die Fahne weht
2. September 2010 um 22:36
nicht Reibers
Schreibers sollte das heißen