Dresdner Stadtrundshow

21. Mai 2009

Gestern durfte ich der Dresdener Stadtrundshow im Haus Altmarkt beiwohnen. Olaf Schubert, Bert Stephan, Klaus Weichelt, Jochen M. Barkas und Jens “Bügge” Bürger luden zu einem dick geschmierten Butterbrot der Satire. Oder so ähnlich. Eins ist wieder klar geworden. Keinem stehen Westover besser als Olaf Schubert. Und noch eins. Neben Olaf Schubert ist Schluss mit lustig. Seine Mitstreiter konnten ihm jedenfalls nicht das Wasser reichen, das Lustigste war noch folgender Witz, den ich hier kurz zum Besten geben will.

Oma trifft auf Fascho im Wartezimmer des Krankenhauses. Fascho in üblicher Montur, also Glatze und Springerstiefel. Darauf Oma zur Nachbarin: “Der arme Junge! Erst die Chemo und jetzt auch noch orthopädische Schuhe.”

Leider ging das Niveau stellenweise in den Keller, wenn Olaf Schubert das Mikro weitergab. Ich finde es jedenfalls bedenklich “Muslime, Vorbestrafte und Kinderschänder” in einem Satz und Atemzug zu nennen. Ganz ganz schlecht. Für Erheiterung sorgte dann wieder die Analyse der Wahlslogans einiger Parteien. Übereinstimmend wurde Verständnis für den Slogan der Linken “Gleicher Lohn für Frauen!” aufgebracht. Warum sollte Frau Müller auch weniger verdienen als Frau Schmidt?

Das absolute Highlight des Abends war neben Olaf Schubert der Stargast Johann König. Kürzlich Vater geworden betonte der immer wieder wie schön es mit seinem Kind jetzt ist. Und wie wichtig es ist, sich dies immer wieder einzureden.

Achso: Barbara Lässig, Kommunalpolitikerin, war auch noch da. Ganz nett die Frau.

Fazit: Sehen wir die Dresdner Stadtrundshow als dick beschmiertes Butterbrot, dann ist Olaf Schubert definitiv die Butter. Johann König war das Gürkchen oben drauf.

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