Palm Pre Review

17. Juni 2009

Ich trage mich ja auch mit dem Gedanken, mir bald ein Iphone zuzulegen, in meinen Augen ein Glanzstück von Design und vor allem Usability. Großartig.

Jetzt bin ich alledings auf diese Palm Pre Review gestoßen:

Mal schauen, wird’s vielleicht doch ein Palm Pre???

Marcus Tober, Geschäftsführer von searchmetrics.com, verlost ein 6-monatiges Premium-Abo der Searchmetrics Suite. Teilnahmebedingung: ein Kommentar hier. Ich bin dabei :) .

Seit gestern fahre ich einen neuen Reifen, den Continental Sport Contact Reflex.

Continental Sport Contact Reflex

Die Montage des Reifens war leider recht schwierig. Obwohl ich denke, einigermaßen kräftig zu sein, war es mir nicht möglich, die Reifen ohne 2 Reifenheber aufzuziehen. Mit einem Reifenheber in der linken Hand habe ich dabei verhindert, dass der Reifen wieder von der Felge rutscht, während ich mit dem Reifenheber in der rechten Hand den Reifen auf die Felge gehebelt habe. Dazu war nicht wenig Kraft nötig.

Wer sich wie ich den Reifen in der Dimension 26×1.3 besorgt, kann sich auch gleich noch spezielle Schläuche dazu besorgen. Die allgemein üblichen Schläuche sind nämlich für diesen Reifen zu voluminös.
Wer es allerdings einmal geschafft hat, die Reifen aufzuziehen, wird begeistert sein. Die Reifen sind verdammt schnell, es kommt Rennrad-Feeling auf. Ich bin vorher den Marathon Slick von Schwalbe in 26×1.6 gefahren. Der war auch schon schnell, der Continental ist deutlich schneller (PiMalDaumen 30%).

Echtes Manko beim Schwalbe war die Pannensicherheit. Manchmal hatte ich mit diesen Reifen 3 Platte die Woche. Das war mir echt zuviel. Zur Pannensicherheit des Continental Sport Contact kann ich leider noch nichts sagen, weil ich den ja erst seit gestern fahre. Allerdings macht mir die in den Reifen eingearbeitete Pannenschutz-Schicht einen hochwertigen und robusten Eindruck. Außerdem gibts zum Reifen eine einjährige Garantie. Wer sich was einfährt, kann den Reifen beim Fachhändler tauschen. Solche Versprechen schaffen Kunden-Vertrauen. Mal schauen, wann mich der erste Platte erreilt.

Alles in allem eine klare Empfehlung nach den ersten 50 km über Asphalt und Schotter und vereinzelten Glasscherben.

Wir waren kürzlich für einen kurzen Urlaub im Vogtland. Auf der Rückfahrt von Plauen zu unserer Unterkunft, dem Ferienhof Tröger in Hauptmannsgrün, waren wir auf der Suche nach einer Gaststätte (das Wort Restaurant passt hier nicht und Kneipe klingt zu derbe) mit regional typischer Küche. Irgendwo lockte uns dann ein riesiges Werbeschild am Straßenrand von der Fernverkehrsstraße weg und wir fuhren durch mehrere Dörfer, bis wir bemerkten, dass wir die Spur des beworbenen Restaurants längst verloren hatten. Also folgten wir einem Schild in Kirchberg, das den Weg zum Anton-Günther-Berghaus wies. Der schmale Waldweg führte uns auf einen Berg, auf dessen Gipfel ein Holzhaus stand, das mich spontan an das Wirtshaus im Spessart erinnerte.

Anton-Günther-Berghaus

In der Gaststube angekommen, fühlten wir uns um mindestens 50 Jahre zurückversetzt. Ein liebevoll holzgetäfelter Raum, Holzfußboden, 70 Jahre !!!! (ich habe das nachgefragt) alte Holzstühle, ein großer Ofen, Malereien an den Wänden.

Anton-Günther-Berghaus Gaststube

Anton-Günther-Berghaus Gaststube

Der Inhaber begrüßte uns freundlich, versorgte uns umgehend mit Getränken und wir wussten, dass wir das gefunden hatten, was wir gesucht hatten. Nach einem Blick in die Karte entschieden wir uns für Schwammerlsuppe, Sauerbraten mit Klößen und Schiebböcker, einer regionalen Käsespezialität. Und das war gut so. Es war die beste Pilzsuppe, die wir beide bis dato gegessen hatten, der Sauerbraten war besser als von Oma und der Schiebböcker war ein kleines kulinarisches Erdbeben. Im positiven Sinn. Zur Info für alle Nicht-Vogtländer: Schiebböcker wird aus Harzer Käse, Schlagsahne, Kümmel und Bier hergestellt. Diese Zutaten werden so lange miteinander verrührt, bis eine zäher Weichkäse entsteht. Den isst man dann zusammen mit frischen Zwiebeln, Rettichsalat und Brot. Ein Traum.

Schwammerlsuppe

Schiebböcker

Am Tag darauf waren wir dann noch mal da. Ich hatte am Vortag Radler, kaum saßen wir stellte mir der Inhaber ein Radler auf den Tisch. Das nenne ich mal Service. Gegessen habe ich dann den Hackepeter. Für den wird übrigens immer der Fleischwolf angeworfen, frischer geht’s also nicht. Meine Freundin hatte den Schiebböcker, die Reste davon habe ich verzehrt. Und klar, als Vorspeise gab’s zweimal Schwammerlsuppe.

Also wer im Vogtland unterwegs ist (und ich kenne Leute die regelmäßig in Zwickau sind) und diese Art von Lokalität zu schätzen weiß, dem lege ich den Besuch des Anton-Günther-Hauses auf dem Borberg in Kirchberg unbedingt an’s Herz. Hier zur Orientierung noch ein Link zu Google-Maps. Der grüne Flatschen in der Mitte ist der Borberg. Da müsst ihr rauf, geht auch mit dem Auto, vorausgesetzt nicht tiefer gelegt.

Liebe Kirchberger, ich beneide Euch! Hegt und pflegt dieses Kleinod!

Anton-Günther-Berghaus bei Nacht

Ich geb’s ja zu: Radkuriere zählen zu meinen heimlichen Helden. Und wenn man nicht so schlecht davon leben könnte, wäre ich bestimmt mal selbst eine Zeit als Kurier gefahren. Aber noch bin ich fit und was nicht ist, kann ja noch werden.
Kürzlich fanden die Europmeisterschaften der Radkuriere in Berlin statt. Nächstes Jahr muss ich da unbedingt (als Zuschauer) dabei sein.

Dass das meine trüben Augen noch lesen dürfen: SEO-Stammtisch in Dresden. Das ist ja mal ne Maßnahme. Ich bin gespannt drauf und meine Bewerbung um Teilnahme ist raus.

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