Post von Herrn Wrigley

10. Oktober 2009

Ich bin bekennender Fan von Wrigley’s  Extra Professional Zahnpflegekaugummis., wie dieses Foto des Innenlebens meines Rollcontainers im Büro beweist. Mein Zahnarzt schätzt diese Leidenschaft wahrscheinlich weniger, Geld verdienen konnte er an mir noch nicht wirklich. Bei Twitter fasste ich das in einem Tweet sinngemäß so zusammen: “Wrigley’s vs. Karies 1:0″. Da ich zu den Glücklichen gehören, zu deren Follower-Kreis die @safttante gehört, bekam diese Wind von meiner virtuellen Verneigung vor den Produkten von Wrigley. Da sich Wrigley selbst offensichtlich noch nicht dafür interessiert, was so über die Marke getwittert wird, trug die @safttante die Botschaft via Kontaktformular auf der Wrigley-Webseite (was noch nicht mal mit Umlauten umgehen kann) an Wrigley weiter.

WrigleyHeute bekam ich Post von Wrigley. Der Inhalt: ein nettes Anschreiben von Wrigley und 7 Packungen Kaugummis. Dass man bei Wrigley mit Twitter noch nicht sehr viel anfangen kann, zeigt folgende Formulierung:  “…Kirstin Walther hat uns auf Ihre Veröffentlichung unserer Wrigley’s EXTRA Professional Dosen auf twitter.de aufmerksam gemacht.”.  In meinen Ohren klingt das so, als wäre Twitter für Wrigley noch ein Buch mit sieben Siegeln.

Zu den enthaltenen Kaugummis: neben Zahnpflege-Kaugummis in den Geschmacksrichtungen Mint und Citrus, einer Packung Airwaves sind auch 2 Packungen technoid anmutender Kaugummis einer mir unbekannten Sorte in den Geschmacksrichtungen Spearmint (Electro) und Crisp Tropical (Pulse)  enthalten.  Auf die bin ich ja mal gespannt.

Fazit: bei Wrigley werden wohl hoffentlich bald Stellen im Social Media – Bereich zu besetzen sein. Vielen Dank an Wrigley für die Produktproben. Danke an die @safttante! Und was mache ich jetzt mit den Kaugummis? Ganz klar – die werden beim nächsten Twittertreffen probiert.

So. Wir haben es hinter uns. Wir wissen nun, wie wir “in echt” aussehen und ob wir uns sympathisch finden. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber für mich war der gestrige Abend eine super Erfahrung. Zum Beispiel fand ich es sehr schön, dass sich so viele aus eigenem Antrieb mit eingebracht haben. Zuerst sei da @null351 erwähnt, die wir vielleicht in @noggerinchen umtaufen sollten. Die hat die ganze Fatsche ja angeleiert. Danke! Dann wäre da der @UlfNewTown, der seinen Laden zur Verfügung gestellt und für die Musik und neue Klamotten gesorgt hat. Danke für alles! Die T-Shirts sind gut geworden! Dank der Unterhaltungselektronik von @zeejott konnten @d0rsch und @miezekater beweisen, dass sie die Halbgötter des Guitar Hero sind. Jeder kann halt irgendwas ;) . Der @zeejott war am Caipirinha-Glas unschlagbar. Die @safttante hatte Saftboxen zum Verkosten im Auto, die haben es nur leider nicht ganz bis ins Newtown geschafft. Die müssen wir das nächste Mal “köpfen”. Der heimliche Star des Abend war natürlich @E5TO, der Namensschilder für alle dabei hatte. Und sogar doppelseitiges Klebeband. Perfekt @E5TO! Du weißt aber schon, dass das für kommende Veranstaltungen verpflichtet? Obwohl es am Anfang ohne Namensschilder auch irgendwie interessant war. Treffen sich zwei Männer im Newtown und geben sich die Hand. Sagt der eine: “Hallo ich bin der Baum.”. Sagt der andere: “Hallo ich bin der Friend Bubble“. Für Nichteingeweihte vermutlich eine etwas verwirrende Szene. :) Später hat mir @brunoremix das Märchen von den drei Holzfällern Blase, Bastschuh und Strohhalm wieder in Erinnerung gerufen und heute per Youtube-Link Fakten geschaffen. Es gibt sie wirklich! Und wer mal Gaswarnanlagen braucht (gern auch für das stille Örtchen von @brunoremix), kann sich an @dapema und @pflugi_dd wenden. Die heiraten übrigens nächstes Jahr.

Für die Statistiker unter uns: das NewTown-Team behauptet, wir wären um die 60 Leute gewesen. Das ist doch ne stattliche Zahl. Und wirklich faszinierend, dass die Leute alle scheinbar einen Draht zueinander hatten. Dazu passt der Tweet von @june23_: “soeben zurück vom #twtreffdd – es gibt nur ein fazit: das kann man nicht twittern, das muss man erleben!”. Was soll man da noch mehr schreiben?

Ja – ich weiß, ich soll aufhören zu labern und die Bilder rausrücken. Bin ja schon ruhig. Hier sind die Bilder…

PS: Ich freu’ mich schon auf’s nächste Mal :) .

Twitter-Treffen Dresden

Dreimal werden wir noch wach – dann ist Twitter-Treffen-Tag…

@dapema ist gerade Grillen, @mymaki hängt im Technischen Museum in München rum und lässt sich den Rücken massieren und der @zeejott hat gestern @boehler und @golzi in der Groovestation kennengelernt. Die @safttante scheint genau wie ich vorm Rechner zu sitzen, jedenfalls antwortet sie immer ganz fix. Eigentlich kennen sich die meisten nicht persönlich, aber trotzdem weiß man vom Anderen, was der gerade tut. Twitter hat schon was.

Ich habe gerade noch mal das Logo überarbeitet. Zum Einen haben wir festgestellt, dass das Twitter-Treffen am Dienstag nicht das zweite sondern das dritte Treffen ist. Das musste natürlich korrigiert werden. Außerdem habe ich noch die Nicknames von denen mit eingearbeitet, die ganz sicher oder eventuell kommen werden. Fand ich irgendwie knuffi. Was man da übrigens auch sieht: Wir sind viele!  ;)

Na dann kommt am Dienstag in Scharen! Das New Town freut sich auf euch! Eventuell dürfen wir die Geburt eines Cocktails auf Aronia-Basis erleben und viele Guitar Hero Battles unter anderem zwischen @d0rsch und @zeejott.

Achso: und es gibt vielleicht noch eine kleine Überraschung. (Zeitiges) Kommen lohnt sich also.

twittertreff dresden

Endlich ist es (wieder)  so weit. Am 25.08.09 trifft sich die Twitter-”Szene” Dresdens in der Newtown-Bar. Endlich haben wir Gelegenheit herauszufinden, ob wir uns “in echt” genau so sympathisch finden. Oder um herauszufinden, ob @die_pups_elfe eine überdurchschnittlich aktive Verdauung hat und warum es bei @null351 nicht zu einem richtigen Nickname gereicht hat. Ich werde wohl mit @dapema darüber philosophieren, dass wir immer noch selbst über unser Blog entscheiden und darüber, wen wir von dort verlinken. Kaugummi kauend, versteht sich, als @friendbubble. Auf Bier werde ich wohl an diesem Abend verzichten, schließlich ist ja die @safttante vor Ort, die hoffentlich ein paar Kostproben der Ergebnisse aus dem @aroniaprojekt dabei hat. Leider kneift @mymaki, der Verkauf handgearbeiteter Designer-Schätzchen muss also leider ausfallen. @robbsie und @nerveneule ziehen das Coldplay-Konzert dem beim Twittertreffen angesetzten GuitarHero-Battle zwischen @d0rsch und @zeejott vor. Wetten werden dafür übrigens noch angenommen.

Der @bastiDD steht offensichtlich nicht so auf Ratespielchen, denn der will noch Namensschildchen basteln, damit wir uns auch alle erkennen. Da bin ich mal gespannt…

Wer dabei sein möchte, kann sich hier anmelden. Und denkt dran – wer auf “Maybe” klickt ist doof! ;)

Und ich fand Twitter vor einem Jahr noch doof. Sachen gibt’s …

Contentlinks von gut gepflegten Blogs sind heutzutage in SEO-Kreisen heiß begehrt. Deswegen werden Blogposts, aus denen bestimmte Keywords verlinkt sind, auch von mir mit besonderer Aufmerksamkeit gelesen. Denn oft liegt der Verdacht nahe, dass als Gegenleistung für den Post Zuwendungen in verschiedenster Form geflossen sind. Oft ist es ja auch zu offensichtlich, denn Texte werden so konstruiert, dass bestimmte Keywords da hinein passen und entsprechend verlinkt werden. Das wirkt manchmal ziemlich platt.
Aber gut, jeder Blogger muss selbst entscheiden, wie wichtig ihm seine Authentizität ist. Wer zuviel davon verliert, wird das am Traffic und den Links merken und irgendwann mit seinem Blog in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Back to the roots ist halt nicht immer gut.
Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte: heute ist bin ich auf diesen Blogpost und den dazu gehörigen Kommentar von “elbnymphe” gestoßen. Daniel vom Dapema-Blog hatte einen Artikel zum Thema “Fotografie in Dresden” geschrieben und aus dem Artikel die Webseite eines befreundeten Fotografen verlinkt. Prompt kam folgender Kommentar von “Elbnymphe”:

Dapema, da Du hier offenkundig Werbung machst, ohne dies als solche zu deklarieren, fliegst Du von meiner Blogroll der Dresden-Blogger. Schade, denn Deine Postkarten-Aktionen und auch manches Andere fand ich recht nett.

“Elbnymphe” hat das Dapema-Blog also mal kurzerhand von Ihrer Blogroll geschmissen, mit der Begründung, dass dieser Artikel offensichtlich Werbung sei. Dazu von mir einige Denkanstöße, auch in Richtung “Elbnymphe”, die ich hier bewusst nicht verlinke:

  1. Solche selbsternannten Moralapostel wie “Elbnymphe”, genährt von gefährlichem Halbwissen, kommen gerade im Netz immer extrem sympathisch rüber.
  2. Irgendwie ist die Bloggosphäre ganz schön krank, wenn man hinter jeder Verlinkung gleich Werbung/Linkkauf vermutet. Links auf gute Seiten/Angebote zu setzen, war früher mal ganz normal.
  3. Jeder sollte doch selbst entscheiden dürfen, worüber er auf seinem Blog schreibt und wen er verlinkt. Risiken und Nebenwirkungen sollten bekannt sein. Wenn nicht – Pech gehabt.
  4. Wenn dieser Artikel so offensichtlich Werbung ist, frage ich mich warum der Linktext die Domain enthält und nicht ein relevantes Keyword.
  5. Ich werde auf meinem Blog immer selbst entscheiden wann, warum, wohin verlinkt wird. Hab ich auch schon. Siehe oben.

Jetzt geht’s mir besser. Danke für’s Fertiglesen!

Wie man Twitter erfolgreich als Marketing-Instrument nutzt, hat heute die Online-Druckerei print24 gezeigt. Twitter-User “Mittermayr” zeigte sich enttäuscht von den durch print24 gelieferten Promo Cards und warnte in einem Tweet davor, bei print24 drucken zu lassen.

just received 5.000 promo cards for #theviennaproject. all in grayscale though, these fools have messed it up. do not use print24, warning.

30 Minuten nach diesem Tweet hat sich print24 bei “Mittermayr” gemeldet und das Problem geklärt.

print24 just phoned me. It’s alright, was my mistake, they offered help, they read twitter, I regret what I said in a hurry. Great service!

“Mittermayr” ist begeistert. Ich bin es auch.

Also, I think this is how customer support is supposed to be. I will quote their example, which is a great way of showing they actually care

Das ist Online Marketing!

Heute mal 2 Themen in einem Post. Es ist Weltwirtschaftskrise, so helfe ich zu sparen. :)

Für viele Twitter-User ist die Anzahl der Followers das Maß der Dinge. Nicht umsonst gibt es diverse Tutorials und Tools im Netz, um zu mehr Followers zu gelangen. Der böse SEO hat sich die Sache mal genauer angeschaut und die Click-Through-Rates für einen Twitter-Account mit ca. 18.000 Followern ermittelt. Sein Fazit: solche Accounts sind Spam und gehören gekickt. Recht hat er.
Ich persönlich halte Twitter für ein hocheffektives Marketing-Tool für lokale Anbieter und Dienstleister, vorausgesetzt der Account hat hochwertige Follower mit lokalem Bezug. Wie wäre es z.B., wenn der Lieblingsitaliener das Gericht des Tages twittert oder der Bio-Laden um die Ecke Bescheid twittert ;) , wenn der Lieblingskäse wieder verfügbar ist. Fände ich ja dufte, wie der Berliner sagt.

Vor ein paar Tagen hat ein Kommentar einen historischen Post auf diesem Blog wieder zum Leben erweckt. Darin hatte ich meinem Ärger über eine DMOZ-Editorin Luft gemacht, die bei DMOZ mehrere eigene Projekte untergebracht hat. Und mein Projekt kam nicht rein. “Meineid” hat das Problem genau anders rum: sein Projekt kommt nicht raus bei DMOZ. Bleibt mir nur viele Grüße an “Rafaela” auszurichten, ich hoffe, die Schuh-Geschäfte laufen gut.

Social Media Marketing und schnelles Reagieren auf Meinungsäußerungen in Blogs kann sich heutzutage für Unternehmen auszahlen. Darüber habe ich bereits berichtet. Deswegen sollte man so oft wie möglich prüfen, welcher Wind denn gerade im Internet für die eigene Marke weht. So lange man nur eine Marke zu überwachen hat, gestaltet sich das alles noch recht simpel und die Google-Blogsuche ist ein hervorragendes Instrument dafür.

Aufwändiger gestaltet sich die ganze Gelegenheit, wenn man mehrere Marken überwachen möchte, die vielleicht zu einer Dachmarke gehören. Dann kann die ganze Geschichte in Arbeit ausarten und verdammt schnell unübersichtlich werden.

Um der ganzen Sache Herr zu werden, hat sich Prof. Mario Fischer ein interessantes Konstrukt einfallen lassen. Mit Hilfe von netvibes.com lassen sich sehr komfortabel verschiedenste RSS-Feeds verwalten und überblicken. Die Google-Blogsuche wiederum bietet ihre Suchergebnisse auch als RSS-Feed an. Und so kommt zusammen, was zusammen gehört…

In diesem Screenshot habe ich das mal beispielsweise für 3 große FastFood-Anbieter gemacht. Schön übersichtlich hat man jetzt auf einen Blick die aktuellen Ergebnisse der Google-Blogsuche nebeneinander. Und genau so mag ich’s – effizient und übersichtlich.

Auf Kubitz.net berichtet Christine Butler Eric Kubitz über eine gelungene Social-Media-Marketing-Aktion der Online-Druckerei print24. Hintergrund der Geschichte: auf dem Blog wurde Tage zuvor über einen Disput mit einer anderen Online-Druckerei berichtet, die für einen schiefgelaufenen Bezahlvorgang bei einer Bestellung eine Bearbeitungsgebühr von 35,01 € erhob.

Print24 wurde auf diesen Artikel aufmerksam und reagierte auf äußerst charmante Weise. In einem persönlichen Anschreiben in Form eines klassischen Briefes wurde ein Gutscheincode offeriert und zwar genau in Höhe der 35,01 € Bearbeitungsgebühr des Mitbewerbers. Mit vollem Erfolg. Auf dem prominenten Blog berichtet nun ein langer Artikel über die Aktion von print24, der auch mit einem Backlink versehen ist. Und wer sich in der Materie auskennt weiß, dass Links von solchen Blogs durchaus wertvoll sind.

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