Dumb SEO

9. Juni 2009

Das ist ja mal frech-dumm: Linkpartner der Mitbewerber anschreiben, im Namen des Mitbewerbers, mit dem Hinweis, dass der Dienst eingestellt ist und der Link somit entfernt werden kann. Und dann gleich noch einen Ersatzlink des eigenen Kunden zur Verlinkung liefern. Unglaublich. Wer hat’s erfunden? Die Schweizer…

Enteckt bei reply.ch .

Die CDU Leipzig sucht Blockwarte. Jedenfalls habe ich den Eindruck, wenn mit diese Wahlwerbung der CDU Leipzig so anschaue. Also ich weiß ja nicht…

Jetzt ist es also auch bei XING angekommen, dass man dort an diversen Stellen noch schöne Backlinks platzieren konnte. Dank allen Bloggern, die das in die Welt posaunt haben :/ . Hier noch ein Artikel dazu.

Patrick Swayze tot

19. Mai 2009

Das wurde jedenfalls heute via Twitter berichtet. Verschiedene Medien nahmen die Nachricht auf und verbreiteten diese weiter.
Fakt aber ist: Patrick Swayze ist nicht tot. Was lernen wir daraus? Genieße brandheiße News aus dem Netz mit Vorsicht…

Quo vadis MongBar

7. Mai 2009

Die MongBar in Dresden ist eine angesagte Adresse, wenn es um mongolische bzw. asiatische Küche geht. Dabei ist auch das Konzept interessant: man wähle frische Zutaten und eine Sauce und lasse es vom Koch in der offenen Küche zubereiten. Besonders beliebt war bis jetzt die AllUCanEat-Option, zahle 20 Euro und iss soviel bis du platzt.
Gestern waren Freunde von mir zum wiederholten Male in der MongBar. Sie zogen die AllUCanEat-Option. Dazu bekamen sie allerdings den Hinweis von der Kellnerin, sich die Schüsseln nicht ganz so voll zu machen. Es gebe nämlich eine neue Regelung die besagt, dass jeder der seine Schüssel nicht aufisst, 3 Euro zahlen muss.

Liebe MongBar, was soll denn das sein? Auf Kante genähte Kalkulationen kann man doch auch anders abfedern. Aber so fühle ich mich ja in Kinderzeiten zurückversetzt, in denen es hieß: “Erst aufessen, dann gehts zum Spielen!”. Also irgendwie vergeht einem da die Lust, als Gast zu Euch zu kommen. Da habt ihr euch so ein positives Image in Dresden aufgebaut und macht es euch wegen 3 Euro kaputt. Da kann ich nur den Kopf schütteln und Herrn Rach anrufen. Prophylaktisch, könnte sein den braucht ihr bald.

Der spanische Stier

30. März 2009

“Der spanische Stier” – so lautete die Überschrift eines Artikels zu Mario Gomez in einem Magazin zur Fußball-EM 2008. Nun ja, es kam anders. Die Konsequenz daraus waren unter Anderem Pfiffe beim Länderspiel gegen Liechtenstein am Samstag. Diese Pfiffe werden nun von den Medien thematisiert und überwiegend als unsportlich gewertet.
Ich hatte das Glück, live im Zentralstadion anwesend sein zu dürfen. Auch ich habe gepfiffen. ABER: meine Pfiffe galten gar nicht unbedingt Mario Gomez, sondern der dickköpfigen Aufstellung von Jogi Löw. Schließlich ist Herr Löw glühender Verfechter des Leistungsprinzips, Stammplätze gibt es nicht. Und wenn es gerade mal nicht läuft, warum bringt man dann immer wieder Mario Gomez? Gerade gegen einen schwachen Gegner wie Liechtenstein hätte man einem anderen Stürmer eine Chance geben können bzw. Mario Gomez aber der 2. Hälfte für das schwere Spiel gegen Wales schonen können. So war keinem geholfen. Der Fokus ruht mal wieder auf Mario Gomez. Das lässt ihn sicher nicht lockerer werden.
Übrigens: man stelle sich vor ein Abwehrspieler würde sich so viele Fehler wie Mario Gomez erlauben. Ich denke da würde das “Leistungsprinzip” umgehend greifen.

vor dem Länderspiel Deutschland-Liechtenstein

Und wieder muss ich Olli Kahn zitieren “Mund abputzen” und “Weiter machen, immer weiter machen”. Viel Glück Mario am Mittwoch gegen Wales!

Heute morgen lief ein Song im Autoradio, plätscherte nebenbei so dahin. Passte irgendwie zum nasskalten Wetter. Nichtssagend, farblos. Je länger er lief, desto mehr dachte ich, den Song zu kennen.
Und irgendwann – nee – das sollte doch nicht wirklich ein Cover von The Verve’s “Bittersweet Symphony” sein? Ich liebe diesen Song, im Original wohlgemerkt. Aber das was ich da hören musste, war ungefähr so ansprechend wie ein Würstchen, was schon seit Stunden seine Runden im Bowumaten dreht.
Kurze Recherche bei youtube ergab folgenden Treffer. Limp Bizkit haben also diesen großen Song vergewaltigt und vorne dran noch was von Mötley Crüe gepappt. Ist das dann eigentlich schon ein Medley? Wie auch immer, es scheint so, als verhielten sich kreative und finanzielle Potenz bei Limp Bizkit umgekehrt proportional.

Seit einigen Monaten versuche ich, ein Projekt bei DMOZ unterzubringen, um den daraus resultierenden SEO-Rückenwind zu genießen. Ich habe wirklich alles probiert, verschiedene Kategorien, aussagekräftige, objektive Beschreibung, Foren und Blogs mit Tipps und Tricks durchforstet. Nix hat gefruchtet.
Was ich jetzt allerdings entdeckt habe, stimmt mich übellaunig.

Das ist das Profil einer DMOZ-Editorin. Wie man sehen kann, gibt sie im Profil diese Seite als ihre Homepage an. Im Profil sind unter anderem diese Seite, diese Seite und dieses Forum verlinkt. In 2 von 3 Impressen steht eine Rafaela Lück zusammen mit einem Alexander Lück.

Update: Den Knackpunkt habe ich ja gar nicht erwähnt. Die Seite www.hohe-absaetze.de findet man komischerweise in der von Rafaela editierten Kategorie. Welch Zufall!!!!

http://www.dmoz.org/World/Deutsch/Online-Shops/Bekleidung/Schuhe/High_Heels/

Kurzer Auszug aus den Editor-Richtlinien von DMOZ:

Wir arbeiten mit ganzer Kraft an einem möglichst fairen und unparteiischen Verzeichnis. Das ODP dient nicht als Weg, für Websites zu werben oder sie unfair zu fördern. Editoren, die vor allem daran interessiert sind, ihre eigenen Sites oder Sites ihrer Klienten zu fördern, und/oder ihre Konkurrenz benachteiligen, indem sie Einträge manipulieren, kann ohne Benachrichtigung ihr Editor-Account entzogen werden.

Liebe Leute von DMOZ, die Hauptsache ist ihr glaubt selbst an den Schwachsinn, den ihr da schreibt. Betreibt euer kleines elitäres Verzeichnis doch gern weiter. Vielleicht könnt ihr ihm ja mal ein Face-Lifting spendieren, damit es nicht so aussieht, als wäre es direkt dem Schoß des ARPA-Nets entsprungen.

Wichtig wäre jedoch, dass Google etc. langsam mal begreifen, dass DMOZ nichts anderes ist als andere Linkverzeichnisse – ein riesiges Klo voller Link-Spam. Nur elitärer und verlogener.

Mit breiter Brust…

12. Februar 2009

…gegen Norwegen aufgelaufen, mit Tinitus durch’s Pfeifkonzert vom Rasen geschlichen. Das war wohl nix. Auch wenn Herr Netzer nach dem Spiel darauf hin wies, dass nur ein Fußballer wissen kann, wie unangenehm es ist, gegen Norwegen zu spielen.

Der beste Norweger war in meinen Augen (mal wieder) Mario Gomez, ganz egal wie schwer mancher Ball zu nehmen war, als Stürmer mit so vielen Einsätzen musst du einfach auch mal den Ball rein tun. Punkt.

Auf der Linie stark – in der Strafraumbeherrschung schwach – Renè Adler. Torhütern sagt man ja immer einen gewissen Grad an Verrücktheit nach – den man solchen Typen wie Oliver Kahn oder Jens Lehmann auch ansehen konnte.  Wenn ich mir hingegen einen Manuel Neuer, Renè Adler oder auch Robert Enke anschaue – alles solide Torhüter keine Frage – aber welcher Stürmer hat wirklich Respekt vor ihnen?

Wirklich gut – Philipp Lahm hinten stark und Akzente nach vorne gesetzt. Schöner Schuss knapp am Tor vorbei. Und sein “Foulspiel” hat mich auch erheitert, als er seinem ca. 30 Kilo schwereren Gegenspieler bedrängte und der sich theatralisch fallen ließ. Ich hoffe er hat sich nicht weh getan.

Doch genug der Einzelkritiken: Auf geht’s und frei nach Oliver Kahn: “Immer weiter machen…”. Verbuchen wir das Spiel unter “shit happens”. Nur meinen Norwegen-Urlaub streiche ich wohl dieses Jahr.

profil