Back from Kleinmachnow
28. Juni 2009
Gerade sind wir aus Brandenburg zurückgekehrt und haben dort ein Wochenende in einem 4-Sterne-Hotel der Kette NH verbracht. “NH” ist eine spanische Hotelkette und das Kürzel hat etwas mit “Navarra” zu tun, einer Region im Norden Spaniens. So viel konnte ich herausfinden, wofür das das “H” steht, weiß ich leider nicht. Wahrscheinlich für “Hoteles”, also Hotels, das ist aber nur eine Vermutung.
Das Konzept hinter der “NH”-Kette ist es, exklusives Hotelerlebnis zum fairen Preis anzubieten. Und dieses Konzept geht im Großen und Ganzen auf. Besonders positiv aufgefallen ist mir die sehr interessante Speisekarte des Hotels, die von spanischen Spezialitäten geprägt ist. Ich hatte beispielsweise einen Salat von Ruccola mit getrockneten Tomaten, Manchego-Käse und Serrano-Schinken. Sehr lecker! Der “Tee von der Strauchtomate” war besonders dekorativ, allerdings für 6,50 Euro ein Witz. Aber man gönnt sich ja sonst nichts. Über das Team des NH-Hotels in Kleinmachnow gibt es nur Positives zu berichten. Zu jeder Zeit waren alle Mitarbeiter freundlich und hoch motiviert. Danke, das war prima!
Will man dort allerdings das Internet mit eigener Hardware nutzen, wird man kräftig zur Kasse gebeten. Fast 6 Euro für eine Stunde Internet ist in meinen Augen einfach viel zu viel, gerade in einem Hotel, welches auch als Tagungshotel dient. Ich frage mich, wie das funktionieren kann. Der Fairness halber will ich noch erwähnen, dass man das Internet 15 min. kostenlos an einem Terminal in der Lobby nutzen konnte. Aber irgendwie hätte ich mich lieber mit dem Netbook auf so eine Designer-Couch in der Bar gelümmelt, was ich mir bei dem Preis aber verkniffen habe.
Unbedingt abraten möchte ich hier von einem Besuch des Filmparks Babelsberg, da das Preis-Leistungs-Verhältnis dort in meinen Augen überhaupt nicht stimmt. 19 Euro Eintritt pro Erwachsenem sind eine Menge Holz für viele Familien, die ein einem anderen Vergnügungspark bestimmt besser angelegt sind. Selbst Oma war enttäuscht, die an einer Führung über den “GZSZ”-Außenset teilgenommen hat. Da gabs wohl nicht so viel zu sehen und Oma kennt sich aus mit “GZSZ”
. Das 3D-Actionkino war gut, da wurde man gut durchgeschüttelt und die virtuelle Achterbahnfahrt war eine fast perfekte Illusion. Abschließend noch: Liebe Betreiber des nach altem Frittenfett stinkenden Imbiss’ auf dem Gelände des Filmparks, “Hänchennuggets” schreibt man übrigens mit einem “h” mehr und euer Kaffee ist eine Frechheit!
Nach all der Enttäuschung hat uns der Besuch von Potsdam und diesem Restaurants den Tag gerettet. Potsdam ist unbedingt eine Reise wert und wir kommen bestimmt bald wieder. Zum Restaurant “Loft” in Potsdam: unglaublich gutes Essen für unglaublich wenig Geld. Wie machen die das? Unbedingt hingehen, wenn man in Potsdam weilt!!!
Alle Welt schreibt gerade darüber, ich will es auch kurz tun. Letzten Freitag ist Michael Jackson gestorben, der “King of Pop” ist tot. Der Welt wird was fehlen. Mir auch irgendwie. Ruhe in Frieden!
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